"Schreibe den ersten Satz so, dass der Leser unbedingt auch den zweiten lesen will."                                                                                         William Faulkner (1897-1962)                                                                                                          

 

Herzensöffner - Blog  

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Hier ist Raum für die Herzens-Themen der Brückenbauerin

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Veränderung und Handeln gehen Hand in Hand

09. Juli 2018

Ich kann deine Stimme förmlich hören, wie sie spricht: Alles geht mir so auf den Geist. Seit Jahren immer derselbe Trott. Und das geht bis zur Rente so weiter.

Meine Antwort lautet: Bestimmt! Wenn du Veränderungen möchtest, musst  d u   h a n d e l n. Wir Menschen sind oftmals so gestrickt, dass Dritte unser Potential und unsere Träume entdecken sollen. In den meisten Fällen passiert das jedoch nicht. Oder hat dein Chef dir zum Beispiel den Traumjob gegeben, auf den du schon lange wartest? Einfach so - ohne, dass du ein Zeichen gegeben hast, dass du ihn willst? Wahrscheinlich geschah es nicht.

Darum, wenn du etwas wirklich, wirklich willst - komm ins Tun! Und jetzt los!

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Ein Lächeln schenkt Freude

02. Juli 2018

Manchmal ist es ganz einfach, das eigene Verhalten zu ändern:

Verschenke dein Lächeln an einen Menschen, der dir begegnet. Beim Einkaufen, in der U-Bahn, den Kollegen, Nachbarn . . . Einfach so. Grundlos. An Menschen, die es nicht erwartet haben. Beobachte die Reaktionen. Mancher wird sich verstohlen umschauen, ob er gemeint ist. Andere werden vor Erstaunen die Augenbrauen hochziehen. Nicht wenige werden zurücklächeln, möglicherweise etwas zaghaft. Ein Lächeln ohne Grund zu verschenken, ist nicht die Regel. Sicherlich ist das Verhalten am Anfang auch für dich ungewohnt. Je öfter du es praktiziert, desto leichter fällt es dir und macht dir ein gutes Gefühl. Beobachte kleine Kinder, wie oft sie ein Lächeln an Fremde verschenken. Ich habe bislang niemanden erlebt, den das kalt ließ. Lass` uns wieder zu Kindern werden - mit dem Wissen von heute. 

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Jeder Tag ist eine weiße Leinwand

25. Juni 2018

Mit jedem Tag erhältst du neue Chancen. Er ist quasi eine weiße Leinwand, die du beschreibst. Es ist deine Entscheidung, was darauf steht. Darum sage nie. Die Chance ist vorbei. Nutze die, die der neue Tag dir bietet. Sei achtsam, lausche und ergreife sie. So handeln Gewinner. Sie jammern nicht über verpasste Chancen, sondern nutzen neue.

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Glücklich sein ist deine Entscheidung

18. Juni 2018

Wenn du verstanden hast, dass es deine Entscheidung ist, ob du glücklich bist oder nicht, wird vieles leichter.

Wartest du bereits lange auf dein Glück? Du darfst sicher sein, dass es bereits seit geraumer Zeit vor deiner Tür steht und sich fragt, wann du es endlich herein bittest. Ich höre dich aufschreien. Das hätte ich doch gemerkt!  Mein Nachbar/Kollege/Freund . . . steht wirklich auf der Sonnenseite des Lebens. Ihm gelingt alles. - Wirklich? Woher bist du so sicher? Möglicherweise hast du die kleinen Nackenschläge, die das Leben für jeden bereithält, nur nicht mitbekommen. Vielleicht entscheidet er sich, bei dem, was geschieht trotz allem etwas Positives zu sehen?

Glücklich sein ist eine Entscheidung. Deine!

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Farbe des Sommers

11. Juni 2018

Der Sommer ist für mich die schönste Jahreszeit. Er ist das Synonym für Sonne, Leichtigkeit, Freizeit und Glück. Gleichzeitig verbinde ich mit ihm eine bestimmte Farbe, nämlich die Farbe Violett.

Aus psychologischer Sicht besitzen Farben eine Bedeutung. Die meisten von uns ordnen der Liebe zum Beispiel die Farbe Rot zu. Sie steht für Leidenschaft und Energie. Jeder, der liebt und geliebt wird, fühlt die Stärke. Rosa verbinden wir mit dem Verliebtsein. Alles durch eine rosarote Brille sehen und zuweilen die Realität aus dem Blick verlieren. Viele kennen das. Nach dem gefühlt langen Winter freute ich mich ganz besonders über die Farbe Gelb. Sie vermittelt Heiterkeit, Leichtigkeit und symbolisiert die Sonne. In der dunklen Jahreszeit habe ich das alles vermisst.

Violett ist meine Lieblingsfarbe des Sommers. Sie inspiriert mich und setzt meine Kreativität frei. Es sind Eigenschaften, die ich als Autorin (und nicht nur zum Schreiben) benötige. Aus dem Grund liebe ich violette Blumen, Dekoartikel in der Farbe und noch viel mehr!

Welche ist deine Lieblingsfarbe des Sommers?

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Hamsterrad

23. April 2018

Als Kind besaß ich einen Hamster, den ich in seinem Laufrad beobachtete. Er mühte sich ab. Im Grunde trat  auf der Stelle, ohne es zu wissen. Mir tat er leid. Ich nahm ihn aus dem Käfig und setzte ihn auf den Boden. Paul, so der Name meines flauschigen Freundes, nutzte seine Freiheit. Im Nu versteckte er sich, ohne dass ich wusste wo.

Meistens begeben sich Menschen freiwillig in ihr persönliches Hamsterrad. Das heißt zum Beispiel Beruf, Familie, Sport . . . Ähnlich dem Hamster wird gelaufen und gelaufen und gelaufen. Es geht nicht anders, höre ich von Kollegen, Freunden, Klienten. Mein kleiner Freund tat etwas für seine Gesundheit. Im Gegensatz dazu läuft der Mensch in hohem Tempo direkt ins Burnout oder in andere Krankheiten.

Steige bewusst einen Tag pro Woche aus deinem Hamsterrad aus. Wenn es dir zu viel erscheint, fange mit einer Stunde an. Du wirst sehen, dass es dir guttut.

Übrigens ist Paul unbeschadet wieder aufgetaucht, als sein Nahrungsvorrat in den Hamsterbacken zur Neige ging.

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Selbstverantwortung

16. April 2018

In der letzten Zeit fällt mir im Gespräch mit anderen auf, dass wir dazu neigen, die Verantwortung für unser Leben an Dritte zu übertragen.

Ich höre Kommentare wie: Kollege XY hat die Beförderung gar nicht verdient. Warum hat gerade XY das Glück gehabt, die tolle Wohnung zu bekommen? XY fliegt alles zu. Er braucht sich nie anzustrengen. Hinter den Bemerkungen steht Neid auf das, was der andere erreicht hat, denn wir hätten es selbst gern. In meiner Welt ist es negativ, den Fokus auf Neid oder andere negative Gefühle zu richten. Es macht blind für die guten Dinge, die ich erreicht habe. Davon gibt es eine Menge, wenn ich mir die Mühe mache, eine Liste davon anzufertigen. Stattdessen ist es sinnvoll zu fragen, was ICH tun kann, um beim nächsten Mal befördert zu werden oder die Wohnung zu bekommen, die ich mir wünsche. Für das, was mir geschieht oder auch nicht geschieht, bin ich selbst verantwortlich. Diese Erkenntnis ist hart, denn sie lässt keine Ausflüchte mehr zu. Mir gefällt eine Lebensweisheit aus Japan, die besagt, dass das Glück zu denen kommt, die lachen. Neidische Menschen lachen ganz bestimmt nicht.

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Zum Träumen gehört Mut!

09. April 2018

Vielleicht geht es dir wie mir. Als Kind war ich ein Träumerle. Oft träumte ich mich weit weg von der Realität. Die Familie meinte: Lass` sie. Kinder haben noch Träume. Das vergeht, wenn sie erwachsen ist. Das Leben ist kein Ponyhof.

Du ahnst es bereits? Die Familie behielt recht. Als erwachsene Frau gab es keine Zeit für Träume. Im Job konnte ich es mir nicht leisten, ohne dass das Resultat litt. Die Kinder brauchten eine Mutter, die voll im Leben stand. Die Liste der Gründe, warum ich das Träumen aufgab, ließe sich weiter fortführen. Nur Kinder dürften träumen - glaubte ich! Inzwischen habe ich erkannt, wie wichtig gerade das Träumen für mich als Erwachsene ist. Es schenkt Momente des Innehaltens, Zeit für mich selbst und vor allem die Beschäftigung mit meiner Person. Träume zeigen mir, ob ich auf dem richtigen Weg bin, im Sinne von dem mir gut tuendem. Wenn das nicht der Fall ist, verfüge ich über die Möglichkeit der Kurskorrektur. Zur Kurskorrektur allerdings gehört MUT!

Sei mutig und träume!

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Frohe Ostern!

26. März 2018

Jetzt hatte mich doch noch die Grippe erwischt, obwohl ich sie gar nicht wollte.

Inzwischen geht es mir wieder gut. Umso mehr freue ich mich auf Ostern mit der Familie. Ostereiersuche im Schnee wird es heuer wohl nicht geben. Dafür bin ich gespannt, ob sich im Sommer das eine oder andere Ei finden wird, das bei der Suche übersehen wurde. Genießt die freien Tage ohne Streitereien mit den Menschen, die ihr liebt und die euch lieben.

Denkt dran, ihr habt nur das Heute. Das Morgen ist Zukunft.

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Was macht den heutigen Tag für dich besonders?

12. März 2018

Suche danach

Möglicherweise wirst du sagen, dass heute kein besonderer Tag ist. Es ist weder ein Feiertag und auch sonst ist alles wie immer. Du quälst dich aus dem Bett. Mit der morgendlichen Tasse Kaffee in der Hand schlägt das Gefühl in einigermaßen erträglich um. Zu dem Zeitpunkt weißt du noch nicht, dass du auf dem Weg zur Arbeit mit dem Auto länger als üblich im Stau stehen wirst. Außerdem ist der Chef schlechter drauf als die anderen Tage. Wo bitte, schreist du innerlich, ist das heute ein besonderer Tag? Mit besonders meine ich natürlich besonders im positiven Sinn! Wenn du herausfinden willst, was für dich den heutigen Tag einzigartig macht, ist es an der Zeit, den Fokus zu ändern. Sei neugierig und spüre nach, worin trotz kleiner Ärgernisse das Potenzial für das Besondere liegen mag. In einer Begegnung mit einem lieben Menschen, im Lachen eines Kindes, in den ersten Frühlingsstrahlen der Sonne . . . ?

Mir hat sich heute der erste Vogel nach dem Winter zu mir auf den Balkon gesellt. Wir waren beide erstaunt über unsere unerwartete Begegnung. Doch er flog nicht weg. Ich blieb regungslos sehen. Dafür schenkte er mir ein Lied. Es sind solche magischen Momente, die meinen Tag besonders machen. Danke, kleiner, gefiederter Gesell!

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Das Außen weglassen

05. März 2018

Dein innerer Kern

Imagine! Es ist Sommer. Nach dem Biss in einen saftigen Pfirsich trifft die Zunge irgendwann auf den harten Kern. Er ist das, was nach dem Genuss übrig bleibt.

Imagine! Du verabschiedest dich von allem, was dich im außen ausmacht: Von deinem Job, den Freunden, der Familie, der Stadt, in der du zuhause bist, der Wohnung . . .  Was bleibt dann von dir? Es ist nicht anders als beim Essen des Pfirsichs. Dein Kern bleibt übrig! Vielleicht ist in dem Fall "Wesen" das treffendere Wort. Für mich persönlich bedeutet das: die wahre Angela ist da, die authentische, die unverfälschte. Manchmal ebenfalls für mich die unbekannte, vor allem jedoch unbekannt für mein Umfeld. Wie oft neigen wir dazu, unseren Kern zu umhüllen? Nur um uns nicht so zu zeigen, wie wir wirklich sind.

Wie ist das mit dir? Wie dick umhüllst du deinen Kern?

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Genießen

26. Februar 2018

Genießen. Immer. Alles. Ohne Reue.

Genießen. Immer. Alles. Ohne Reue. Das sagt sich leicht und hapert oft bei der Umsetzung. Es gelingt beim Handeln aus dem Bauch heraus. Auch bei spontanen Entscheidungen ist der Kopf beteiligt, denn Herz und Verstand sind miteinander verbunden.

Darum genieße ohne Reue, was dein Herz erfreut. Wenn du Lust auf Kaffee und Kuchen hast, denke nicht bei jedem Bissen an das Hüftgold, das er dir an entsprechende Stellen zaubert. Lebe im Heute und genieße, was du hast. Denke nicht an die Dinge, die du (noch) nicht (erreicht) hast. Immer. Mein Herz lassen die Frühlingsblüher höher schlagen. Sie schicken mir bereits heute einen Frühlingsgruß vom Fensterbrett, obwohl es draußen gerade minus 17 Grad kalt ist.

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Wahre Freiheit

19. Februar 2018

Frei sein

Oftmals trauen wir uns nicht, uns so zu zeigen, wie wir wirklich sind. Aus Angst: vor dem Gerede des Umfelds oder in uns gesteckte Erwartungen nicht zu erfüllen oder vor Veränderungen. Die Liste ließe sich unendlich fortsetzen. Eines solltest du wissen. Du glaubst, deinen Verstand zu beherrschen, indem du dir lauter Gründe einredest, nicht authentisch zu sein. Die Seele lässt sich nicht täuschen. Sie verbündet sich mit deinem Körper, der dir irgendwann Krankheiten schickt. Darum sei du selbst. Nur dann bist du wirklich frei. Dein Umfeld redet sowieso, ganz egal, was du tust oder nicht tust. Dann liefer`du ihm doch das entsprechende Schlagwort. 

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Teilerfolge genießen

12. Februar 2018

Bereits den ersten Teilerfolg feiern

Kommt dir das bekannt vor? Du hast dir ein Ziel gesetzt, dessen Erreichen einige Zeit in Anspruch nehmen wird, weil es ein hohes Ziel ist. Auf dem Weg zum Endziel ist dir bereits Einiges gelungen. Doch du wiegelst ab. Das zählt nicht, weil du im Grunde noch Meilen von deinem wirklichen Ziel entfernt bist.

Genauso habe ich früher gedacht. Inzwischen weiß ich, dass es wichtig ist, bereits eine zurückgelegte Teilstrecke zu genießen und sogar zu feiern. Warum? Der Erfolg feuert dich an, den Rest im Turbogang zu schaffen! Gestern ist das Cover für mein neues Buch fertig geworden. Sicherlich sind es ein paar weitere Schritte zur Veröffentlichung. Trotzdem habe ich gefeiert, denn das Schreiben kann ich abhaken und den Buchsatz schaffe ich damit locker. Zudem weiß ich, wie mein Buch aussehen wird. Das spornt mich weiter an.

Welchen Erfolg auf deinem Weg feierst du gerade?

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Entscheidungen

05. Februar 2018

Entscheidungen bewusst treffen

Jeden Tag treffen wir Entscheidungen. Das geht schon beim Aufwachen los: Sofort aufstehen oder noch liegen bleiben? Mit dem Auto zur Arbeit oder lieber mit dem Zug, dem Bus . . . ? Das sind einfache Entscheidungen, ohne groß nachzudenken im Sinne von "ja" oder "nein". Manchmal sind Entscheidungen komplexer, weil es gefühlt um viel mehr als Banalitäten geht. Um einen neuen Job zum Beispiel! Im alten fühlst du dich schon lange nicht mehr wohl. Du kannst dich jedoch nicht dazu durchringen, dich zu bewerben. Allein die Tatsache, keine Bewerbung für den Traumjob zu schreiben, ist bereits eine Entscheidung. Als Ergebnis deiner "Nicht-Entscheidung" wirst du weiterhin in deinem Job unglücklich bleiben.

Wenn du bessere Ergebnisse in deinem Leben erzielen möchte, lerne bewusste Entscheidungen zu treffen!

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Weiterentwicklung

29. Januar 2018

Stehe zu dem, was dein Herz dir sagt

Die Welt um uns befindet sich in einem stetigen Wandel. Wir verändern uns mit. Ich bin da keine Ausnahme. Das Schreiben nimmt einen immer größeren Platz in meinem Leben ein. Aus dem Grund werde ich künftig Menschen mit einem Schreibcoaching bei ihrem Buchprojekt im fiktionalen Genre begleiten und unterstützen. Aus meiner Sicht verschiebt sich lediglich der Fokus im Coaching. Bislang habe ich Menschen bei der Suche und der Umsetzung ihrer Herzensvision begleitet. In Zukunft ist es der Teil aus der Zielgruppe, deren Herzensvision es ist, ein Buch zu schreiben. Durch das Schreiben habe ich mich weiterentwickelt in Richtung der neuen Gruppe. Für mich ist es daher nur konsequent, das Alte loszulassen, damit das Neue den Weg zu mir findet.

Was ist nicht mehr stimmig bei dir?

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Lass` es die Menschen wissen, wenn du sie liebst

15. Januar 2018

Manchmal ist es zu spät

In der letzten Woche habe ich geschrieben, dass manchmal die Zeit den Plänen die Flügel beschneidet. Damals wusste ich nicht, wie schnell es wahr werden würde. Vor ein paar Tagen hat ein sehr guter Freund von mir - ein grandioser Musiker und ein besonderer Mensch - diese Welt plötzlich verlassen. Dabei wollte ich ihm noch so viel sagen. Mich wieder einmal mit ihm treffen. Mit ihm lachen, weinen, fröhlich sein und ihm danken für seine Gegenwart in dunkleren Stunden. Mich an die Momente erinnern, in denen er mir spontan - aus Freude am Leben und am Augenblick - ein Ständchen gebracht hat. Diesem besonderen Menschen hatte ich heuer noch nicht gesagt, wie viel mir die Begegnungen mit ihm bedeuten und wie ich ihn als Freund liebe. Dafür ist es nun zu spät. Ich habe es versäumt, weil mir andere Dinge wichtiger waren. Jetzt bleibt mir nur, seiner Familie meine Liebe zu versichern. Darum: Lass` es die Menschen wissen, wenn du sie liebst. Bevor es zu spät ist.  

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2018 ist eine Woche alt

08. Januar 2018

Pläne

Die erste Woche von 2018 ist bereits vorbei. Ich weiß nicht, wie es dir geht. Für mich ist die eine Woche rasend schnell vergangen. Gerade blickte ich noch in den bunten Lichterzauber des Silvesterhimmels und genoss die freien Tage. Schon holt mich wieder der Alltag ein. Ende des Jahres hatte ich meine Pläne für 2018 auf einer Zielcollage verewigt. Das erste große Ziel für 2018 ist die Veröffentlichung meines dritten Kurzgeschichtenbuches im Februar. Ich ahne, es wird eng. Doch ich mag mich nicht hetzen (lassen). Manchmal beschneidet die Zeit den Plänen die Flügel. Geht es dir ähnlich?



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Ein neues Jahr

01. Januar 2018

Der Zauber des neuen Jahres

Zitat aus „Stufen“

„Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben . . .“

von Hermann Hesse, 1877-1962

Genauso wie ich das alte Jahr mit einem Gedicht beendet habe, möchte ich das neue begrüßen. 2018 liegt vor dir. Noch ist es eine große Fläche mit Neuschnee, unberührt, auf deine Spuren wartend. Ganz im Sinn von Hermann Hesse frage ich dich: Spürst du den Zauber, der dich beschützt und dich im Leben trägt?

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Glückwünsche für 2018

28. Dezember 2017

2018 naht mit großen Schritten

Ich wünsche dir eine erholsame Zeit zwischen den Festtagen und einen ruhigen Jahreswechsel. 2018 sollen dich Gesundheit, Glück und Erfolg begleiten.




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Weihnachten

18. Dezember 2017

Es weihnachtet

Zitat aus "Knecht Ruprecht"

»Von drauß’ vom Walde komm ich her;
Ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr . . .«

von Theodor Storm, 1817-1888

Das ist eins meiner Lieblingsgedichte, das mich jedes Jahr von Neuem auf die Weihnachtszeit einstimmt. Gefühlt werde ich wieder zu dem kleinen Mädchen, für das die Vorweihnachtszeit voller Zauber war und auf jeden Fall zu lange dauerte. In der letzten Woche vor dem Heiligen Abend bekam ich regelmäßig hohes Fieber. Meine stets besorgten Eltern wurden vom Arzt beruhigt, indem er meinte, ich sei lediglich zu aufgeregt. Er sollte Recht behalten. Nach der Bescherung verschwand das Fieber so schnell wie es gekommen war.

Heute wünsche ich mir manchmal die unbeschwerte Kinderzeit zurück: Das kindliche Staunen, die Vorfreude, die Spannung, die Erwartung. Ich erinnere mich an den Plätzchenduft und den Geruch des Tannenbaums, wenn er am Heiligen Abend ins Wohnzimmer geholt wurde. Das Licht der Bienenwachskerzen spiegelte sich in den bunten Weihnachtskugeln. Wenn das Glöckchen zur Bescherung läutete, erreichte die Spannung ihren Höhepunkt. Wie aufgeregt waren wir Kinder, wenn wir vor der Bescherung unser Weihnachtsgedicht aufsagen mussten - auswendig versteht sich! Heute sehe ich die meisten Menschen durch die stille Zeit hetzen. Welch ein Widerspruch! Es geht darum, die letzten Geschenke zu besorgen, den Festtagsbraten zu kaufen und vorzubereiten. Für die Hausfrau sind es in der Regel stressreiche Feiertage. Das Weihnachtsfest soll möglichst perfekt sein.

Nimm` Abschied vom Perfektionismus und feiere das Fest der Liebe mit den Menschen, die in deinem Herzen sind. Bist du bereit dazu? Spürst du es? Es weihnachtet!

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Chancen

11. Dezember 2017

Deine Chance - ein neues Jahr

Bedauerst du, Dinge in diesem Jahr nicht getan zu haben? Dann habe ich eine gute Nachricht für dich! In drei Wochen beginnt ein neues Jahr. Stell`dir vor, du gehst in ein Kino und möchtest einen bestimmten Film sehen. Im Vorraum wunderst du dich, dass so wenig los ist. Als du in den Saal kommst, wird hinter dir die Tür sogleich geschlossen. Nachdem sich deine Augen an die Lichtverhältnisse gewöhnt haben, stellst du fest, dass außer dir kein weiterer Zuschauer da ist. Das Programm beginnt nicht. Die Leinwand bleibt weiß. Stattdessen kommt ein Regisseur auf die Bühne, einer, den du sehr bewunderst. Er erklärt dir, er sei extra da, um  D E I N E N   Film zu drehen. Du bist der/die Hauptdarsteller/in und darfst den Inhalt, die Handlung, die Sketche, alles, was du sehen möchtest, selbst bestimmen. Genauso verhält es sich mit dem neuen Jahr. Noch ist es eine weiße Leinwand. Du entscheidest, was 2018 auf ihr stehen wird. Nutze deine Chance! Lehne dich im Kinosessel zurück, schließe die Augen und jetzt: Film ab! Hole dir deinen persönlichen Oscar!

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Kraftquellen

27. November 2017

Die Kraftquellen deines Lebens

Vergangene Woche wurde ich unvermutet mit dem Tod konfrontiert. Ein Mensch hatte sich aus Verzweiflung entschlossen, diese Welt zu verlassen.

Auf die Frage nach dem Warum stieß ich auf die Wichtigkeit von Kraftquellen. Grundsätzlich stehen sie jedem Menschen zur Verfügung. Nicht jeder ist scheinbar in der Lage, die Quellen zu nutzen. Ich lebe gern und bin dankbar, dass ich es darf. Nicht immer lief in meinem Leben alles glatt. Der Lebenslauf macht zahlreiche Kurven. Oftmals rutschte ich den mühsam erklommenen Berg wieder rückwärts hinunter. Was hat mich bewogen, dennoch weiter zu machen? Tief in mir drinnen ist ein Gefühl, dass mir sagt, dass ich alles schaffen kann, wenn ich es wirklich, wirklich will. Möglicherweise nicht auf Anhieb und nicht immer brilliant. Das ist aus meiner Sicht auch nicht notwendig. Letztendlich zählt das Ergebnis. Am Ende des Tunnels sehe ich ein Licht, das mir den Weg weist. Viel Kraft ziehe ich aus der Natur mit ihren Pflanzen und Tieren. Wenn ich einen Schmetterling wie zum Beispiel das Taubenschwänzchen beobachte, bin ich über das Werk der Natur fasziniert. Er ist ein Hubschrauber im Kleinformat. Ich staune wie ein kleines Kind. Die Fähigkeit möchte ich mir bewahren. Gleichzeitig erfreut mich das unverhoffte Lächeln, das mir ein fremdes Baby schenkt. Familie ist der Anker im Leben. Sie akzeptiert mich mit allen Fehlern und Talenten. Wenn sie sich über meine Macken lustig macht, sei es verziehen, denn wir lieben uns. Freunde sind das Sicherheitsnetz, das mich auffängt, wenn ich mich zu weit vorgewagt habe. Dabei habe ich mich von sogenannten Freunden, die mir nicht gut taten, getrennt. Möglicherweise kann ich selbst eine Kraftquelle für einen anderen Menschen sein, wenn ich langsamer gehe, genauer hinschaue und seine Bedürfnisse erkenne. Damit er die Welt nicht vorzeitig verlässt.

Welche Kraftquellen hast du?

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Dem Traum folgen

11. November 2017

Dem Traum folgen - eine Herausforderung

Jedes Jahr fertige ich in den letzten Monaten vor der Jahreswende mein Vision Board an. Falls du nicht weißt, was es ist: Es ist ein Poster, auf das ich in einer Collage aus Worten, Affirmationen und vor allem mit Bildern meine Herzensziele für 2018 sichtbar mache. Wenn ich irgendwann im Laufe des Jahres vom Weg abkomme, dient es mir als roter Faden, um wieder auf Spur zu kommen.

Quasi als kreativen Input lese ich naturgemäß in der Zeit mehr als sonst. Als ich den Satz las "Folge deinem Traum!", nahm er mich sofort gefangen. Er tauchte plötzlich überall auf: Auf Postkarten, Taschen . . .  Ich versuche in meinem Leben achtsam zu sein und bin überzeugt, dass es einen Sinn für mich hat, wenn ich vom Außen immer wieder an etwas erinnert werde. So ist mein Herzensziel für 2018, meinem Traum zu folgen. Mein Mantra lautet: Ich folge meinem Traum, bei allem, was ich tue! Am Anfang klang es so einfach. Vielleicht ist es das für dich auch. Je mehr ich mich damit auseinandersetze, desto mehr spüre ich, dass das Mantra meine große Herausforderung für 2018 sein wird. Warum? Wir Menschen sehnen uns danach, Teil einer Gemeinschaft zu sein, angenommen zu werden mit allen unseren Eigenarten und mit unserem Tun. Bereits heuer durfte ich erfahren, dass nicht allen aus dem Umfeld mein Handeln gefallen hat. Oftmals wehte mir ein starker Gegenwind entgegen. Ich brauchte überzeugende Argumente und Mut, um mich dem Wind entgegen zu stemmen. Gleichzeitig öffneten sich Türen, die bislang verschlossen waren. Wenn ich meinem Traum folge, bin ich für alles, was ich tue, selbst verantwortlich. Es steht niemand für Schuldzuweisungen bereit. Sicherlich könnte ich mit Menschen, die meinen Traum teilen, Kooperationen bilden. Dem steht die Erkenntnis entgegen, dass nur ich meinen Weg kenne. Andere Menschen gehen ihren Weg. Teambedingte Absprachen beschneiden die Freiheit der Macherin. So bleibt die Umsetzungsstrategie allein bei mir mit allen Erfahrungen, guten und anstrengenden.

Fazit: Ich ahne die Herausforderungen für 2018 und freue mich auf sie, weil ich sie meistern werde.

Ich folge meinem Traum, bei allem, was ich tue!

Und du?

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Veränderungen

28. Oktober 2017

Meine persönliche Veränderung

Ich weiß nicht, wie es dir zum Jahresende geht. Mich interessiert es vorab immer, was die Sterne für das neue Jahr versprechen. Nicht, dass ich wirklich daran glaube, doch stets siegt meine Neugier.  Genauso war es zum Jahreswechsel 2016/17.

2017 wurde als das Sonnenjahr beschrieben. Das gefiel mir auf Anhieb, denn ich liebe die Sonne. Gleichzeitig sollte es das Jahr der Veränderungen sein. Da war ich skeptisch, denn ich hatte gerade den Eindruck, überall angekommen zu sein. Erstaunt beobachtete ich in den nächsten Wochen und Monaten, dass in meinem Umfeld viel in Bewegung war. Freundinnen fragten sich, ob ihnen der Job noch die Befriedigung gab, die sie sich irgendwann einmal von ihm erhofft hatten. Ein Teil machte beruflich plötzlich etwas anderes, mache hinterfragten ihre Beziehungen. Jede schien sich ab sofort nach ihrer Intuition zu richten. Mir kam das aufgrund der Vielzahl der Erscheinungen merkwürdig vor. Gleichzeitig und anfangs kaum beachtet, vollzog sich ebenfalls in mir ein Wandel. Ein Jahr zuvor hatte ich ein Sachbuch geschrieben, ohne es zu veröffentlichen. Mit dem war ich jedoch unzufrieden. Das Feedback Dritter bestätigte meinen Eindruck. Bereits beim Schreiben hatte ich festgestellt, dass dem sachlichen Schreiben meine Fantasie im Weg stand. Aus dem Grund beschloss ich, ein Buch mit fantasievollen Kurzgeschichten zu schreiben. Auf die Art und Weise entstand „Elefanten, die mit den Wolken reisen“, mein erstes Buch. Zugleich ist es der Beweis der Veränderung: Von der Nichtautorin zur Autorin! Weil mir das Schreiben so viel Freude bereitet, veröffentlichte ich diesen Monat mein zweites Kurzgeschichtenbuch, „Ein Schutzengel mit Burnout“. Es sind Geschichten, die hervorragend in die winterliche Vorweihnachtszeit passen. Mit dem Erscheinen des zweiten Buches weiß ich, dass damit eine weitere berufliche Veränderung einhergehen wird. In den Gesprächen mit meinen Lesern/Innen begegnen mir ständig Menschen, die erzählen, dass sie „schon immer ein Buch schreiben wollten“ und es bis jetzt nicht getan haben. Im kommenden Frühjahr möchte ich mich daher als Brückenbauerin im Coaching auf die Zielgruppe konzentrieren. Ich werde sie beim Buchschreiben unterstützen und darüber hinaus Seminare zum kreativen Schreiben anbieten. Das Konzept darf reifen, deshalb findet du dazu momentan keine Informationen auf meiner Website.

Eines weiß ich inzwischen gewiss! Wenn in dir das Samenkorn der Veränderung gelegt ist, wird es irgendwann aufgehen. Genauso, wie aus einer Raupe ein Schmetterling wird, wenn die Zeit reif ist.

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Glück

09. September 2017

Bist du glücklich?

Lange habe ich auf dieser Seite nichts mehr geschrieben. Der Grund dafür: Ich war und bin richtig glücklich! Ganz tief in mir drin! Mit allen Sinnen! Mit jeder Faser meines Herzens! Für mich ein Grund mich zurückzuziehen und mein Glück zu genießen.

Was ist Glück? Ich mag an dieser Stelle keine wissenschaftliche Abhandlung über das Thema schreiben. Das ist nicht mein Ziel. Sicherlich verstehen das andere besser als ich. In Bhutan gibt es sogar ein Glücksministerium. Soweit sind wir in Deutschland noch nicht. Ich möchte dir gern mein Verständnis von Glück näher bringen. Glück hat nichts mit finanziellem Reichtum zu tun. In meinem Umfeld sehe ich viele, die trotz ihres Reichtums äußerst unglücklich sind. Natürlich braucht jeder von uns eine gewisse Summe Geld, um seine Fixkosten zu zahlen. Oft ist es so, dass Reiche mehr Geld ausgeben, weil sie mehr besitzen als Otto Normalverbraucher. Letztendlich hat somit ein großer Teil von ihnen nicht so viel Geld erspart, wie wir es erwarten würden. Also, was verstehe ich unter Glück?

Glück muss ich WOLLEN. Ganz entscheidend! Das Jammern über irgendwelche Widrigkeiten ist zu unterlassen. Dann bedeutet bedeutet es für mich, einer Tätigkeit nachzugehen - beruflich wie privat  - die mich voll erfüllt. Bei der ich Raum und Zeit vergesse, auch das Schreiben des Herzensblogs. Das Eintauchen in ein Gefühl, das mir sagt, dass die Tätigkeit sich stimmig mit meiner Person anfühlt und Dinge, die damit zusammenhängen, von ganz allein fließen. Für mich war es das Schreiben meines ersten Buches. Es ist kürzlich erschienen. Neben Freude und Glück bedeutete es vor allem harte Arbeit, die ich trotzdem als Vergnügen empfunden habe. Leider gehöre ich nicht zu den Glücklichen, die morgens aufwachen und den Rest des Tages das Buch runterschreiben. Von einer geschriebenen Seite habe ich oftmals Zweidrittel wieder verworfen. Auf das Schreiben habe ich mich voll konzentriert, so dass für andere Tätigkeiten, die in meiner Welt nicht lebenswichtig waren, keine Zeit blieb. Inzwischen habe ich sogar mein zweites Buch fertig geschrieben, das nächsten Monat erscheint.

Wenn auch du glücklich sein möchtest, suche dir etwas, was dir so richtig, richtig Spaß macht! Ohne wenn und aber! Das kann von Sport über Tagträumen alles sein.

Suche dein Glück und halte es fest!

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Bist du ein Geschenk für das Leben?

08. August 2016

Schenkst du gerne?

Eine ungewöhnliche Frage? Mag sein ... Damit meine ich nicht, dass wir alle allein aufgrund unserer Existenz ein Geschenk an das Leben sind.

Ich schenke dir einen symbolischen Blumenstrauß; einfach so.

In meiner Welt erlebe ich es öfter, dass  Schenken ohne Wenn und Aber rar geworden ist. Für zahlreiche Menschen braucht es einen Anlass wie Geburtstage, Einladungen, Jubiläen etc.,  um zu schenken. Vorab werden sich Gedanken gemacht, was der andere noch nicht hat (dank unserer Konsumgesellschaft) und was vom Wert her dem Anlass gemäß  angemessen ist. Der Beschenkte soll sich nicht verpflichtet fühlen,  im gleichen Wert zurückzuschenken. Und doch wird derjenige sich an die ›ungeschriebene Regel‹ meistens halten. Kinder werden vielfach einfach so beschenkt, weil wir wissen, dass sie nicht in der Lage sind, im  selben Geldwert »zurückzuschenken.« Bei den Geschenken, die ich bislang beschrieben habe, handelt es sich um materielle Geschenke.

Geschenke kehren zu dir zurück!

›Schenken‹, wie ich es verstehe, bedeutet, dem anderen eine Freude zu machen. Das ist für mich der tiefere Sinn des Schenkens. Dafür braucht es kein Geld. Es mag ein verschenktes Lächeln sein, wenn du spürst, dass es dem anderen im Augenblick guttut. Oder das Angebot, bei Bedarf  Babysitter zu spielen oder Unterstützung beim Umzug. Sicher fallen dir weitere Möglichkeiten ein. Auch im Geschäftsleben sind immaterielle Geschenke möglich. Ich kann den Geschäftspartner fragen, womit  ich ihm gerade eine Freude machen kann. Vielleicht interessiert ihn ein Feedback zu einer Idee. Manchmal bieten sich Kooperationen mit  Partnern an, die im gleichen Geschäftsfeld tätig sind. Aus Angst, möglicherweise vom anderen ausgenutzt zu werden, wird häufig eine Zusammenarbeit von vornherein ausgeschlossen. Kooperationen sind ein gegenseitiges Geben und Nehmen. Das hält sich nicht immer die Waage. Auch ich bin in der Vergangenheit ausgenutzt worden. Das hält mich nicht davon ab, für zukünftige Kooperationen und Netzwerke offen zu sein. Erfahrungen, ob negative oder positive, sind ebenfalls ein Geschenk des Lebens an mich. Sie ermöglichen meine individuelle Weiterentwicklung. Kooperationen lassen sich jederzeit beenden, wenn es nicht passt.  Leben bedeutet Risiko. Steigen wir ein in die Achterbahn des Lebens!

Ich glaube daran, dass ein Geschenk, mit dem ich mich auch selbst in gewisser Weise »verschenke«,  in irgendeiner Form von Liebe  den Weg zu mir zurückfindet. Das geschieht jedoch nur, wenn ich aus reinem Herzen - ohne Hintergedanken - handle.

Welches Geschenk gibst du heute gerne?

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Feierst du bereits kleine Etappenziele deines Weges?

18. Juli 2016

Welches Etappenziel hast du unlängst gefeiert?

Lass` mich erzählen, welches Ziel ich gerade auf meinem Weg gefeiert habe. Als kleines Mädchen träumte ich davon, eine Primaballerina zu werden oder ein Buch zu schreiben. Erstaunlicherweise gab es für mich damals nur den Entweder-oder-Traum. Meinen Enkeln werde ich daher auf den Weg geben, mehrere Träume für realisierbar zu halten. Wie das im Leben so ist, lösten sich beide Träume im Laufe des Erwachsenwerdens in Luft auf. Dazu trug ebenfalls die wiederholte Bemerkung meines Umfeldes bei, dass ich mit meinen zwei linken Füßen unmöglich eine Primaballerina werden könnte. Zum Buchschreiben hörte ich: Du willst ein Buch schreiben? Da war ein gewisser Unterton zu hören, der meinem Traum nicht förderlich war. Jahrzehnte waren die Träume in meinem Herzen gegraben. Doch echte Herzensträume ruhen nur. Sie drängen irgendwann ganz vehement ans Licht. Als sie sich rührten, erkannte ich, dass ich aufgrund meines Alters den Primaballerina-Traum ziehen lassen musste. Was ich umsetzen konnte, war, meine Freude an der Bewegung im Tanzen auszuleben. Mit Begeisterung lernte ich Tango Argentino.

Gib` dein Ziel niemals auf!

Du möchtest wissen, was aus meinem zweiten Traum geworden ist? Mein Buch habe ich gerade fertig geschrieben. Es sind Kurzgeschichten aus meiner Fantasie zum Thema Traumleben. Die Zweifel meiner Umgebung aus der Kindheit habe ich umgedreht und gesagt: "Ja, ich will ein Buch schreiben. Und ja, zu dem Thema sind schon zahlreiche Bücher erschienen. Und ja, wenn meine Sicht des Themas nur einer LeserIn/einem Leser hilft, hat sich das Schreiben gelohnt." Der Schreibprozess hat über ein Jahr gedauert. Mehr als einmal hatte ich Zweifel, ob ich es schaffe. Dann habe ich mir selbst eine Pause verordnet. Jedes Mal wenn ich mich meinem Schreibtisch näherte, glaubte ich eine Stimme zu hören, die mich fragte: "Wann machst du  weiter?" Ich habe begriffen, dass Zweifel normal sind. Was auf dem Weg zum Erfolg dagegen unverzichtbar ist, ist der Wille, nicht aufzugeben, sondern dranzubleiben - egal, wie lange es dauert. Diesen Erfolg habe ich unlängst gefeiert.  Natürlich weiß ich, dass das nächste Ziel ist, einen Verlag für mein Buch zu finden. Ich bin sicher, auch das zu schaffen. Und dann feier` ich wieder!

Und wie ist das mit dir und deinen Zielen?

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Gehst du den Weg deines Herzens?

21.März 2016

Welchen Weg gehst du?

Die Frage habe ich mir selbst an dieser Stelle gestellt. Als Antwort auf meinen vorigen Beitrag lasse auch ich los. Wie ich es bereits in meinen Seminaren und im Coaching in der Natur seit längerem tue, biete ich das wertschätzende "Du" an. Als Brückenbauerin schaffe ich eine Verbindung zwischen Menschen. In den Gesprächen erfahre ich so viel Persönliches von meinem Gegenüber, aus denen sich eine starke Vertrautheit im Miteinander entwickelt. Hier im Blog empfinde ich die gleiche Nähe, obwohl ich meine Leserin/meinen Leser nicht sehen kann. Die gefühlte Nähe möchte ich mit einer Anrede im "Du" würdigen. Das ist mein Weg des Herzens, den ich ab sofort gehe.

Gehst du den Weg deines Herzens? Wo läufst du noch in den Spuren Dritter? In deinen Beziehungen, in der Partnerschaft, in deinem Beruf ?

Bist du glücklich in deinem Beruf und freust du dich auf jeden Arbeitstag? Wenn du den Beruf gewählt hast, weil Dritte dir gesagt haben, dass es der richtige für dich ist, laufen deine Füße auf asphaltierten Wegen. Sie hinterlassen dort keine Spuren und nach längerem Gehen tun sie dir weh. Anhand meiner persönlichen Erfahrung weiß ich, wovon ich spreche. Bestimmt warst du schon einmal am Meer und erinnerst dich an den hellen Sandstrand. Entsinnst du dich an den heißen Sand unter den Fußsohlen? An manchen Stellen waren deine Spuren im Sand weiter auseinander, weil du vor Begeisterung zum Wasser gelaufen bist. An einigen waren die Abstände kürzer, weil du gegangen bist. Wie war das, als deine Zehen das Wasser berührten und der nasse Sand sich zwischen die Zehen drückte? Deine Fußabdrücke im Meer wird das Wasser bald weggespült haben, ebenso wie der Wind die Spuren im Sand verweht haben wird. Dafür haben deine Spuren den Weg als Erinnerung in dein Herz gefunden. Du kannst sie jederzeit abrufen, was ein Glücksgefühl in dir hervorruft.

Der Weg deines Herzens macht dich glücklich, weil du ihn mit Freude gehst!

Wann gehst du die ersten Schritte auf dem Weg deines Herzens? Kehre nicht gleich um, wenn du in der Magengegend ein komisches Gefühl spürst. Das ist normal. Es ist der kleine Kritiker in dir, der sich meldet, wenn eingetretene Pfade verlassen werden. Ignoriere ihn und gehe weiter. Wenn du stolperst, stehe wieder auf. Am Ziel schau  zurück auf deine Spuren und freue dich über das Erreichte. Und dann  -  feier ein Fest!

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Trotz Jahreskreislauf in 2016 Dinge anders machen

23. Dezember 2015

Zeit der Jahreswende

Es ist soweit. Die letzten Tage des Jahres 2015 liegen vor uns.

Die sogenannte stade Zeit ist für die meisten keine stille Zeit, sondern von Hektik geprägt: Die letzten Geschenke sind zu besorgen, der Weihnachtsbraten muss rechtzeitig gekauft werden, der Christbaum ist für den Ständer zurechtzuschneiden und die Kinder müssen während der Wartezeit auf das Christkind bei Laune gehalten werden.


Dinge anders machen

Wer sagt uns, dass es zu Weihnachten unbedingt einen Weihnachtsbraten geben muss? Wie wäre es zur Abwechslung mit einer Pizza vom Pizza-Service? Ich höre Sie schon sagen, das geht doch nicht! Warum nicht? Nur, weil es immer so gemacht wurde? An den mit der Familie gemeinsam geschmückten Christbaum werden sich die Kinder als Erwachsene gern erinnern. Was bedeutet eine kaputte Christbaumkugel gegen leuchtende Kinderaugen beim Schmücken? Schenken Sie anderen Menschen Ihre Zeit. Sie ist unser wertvollstes Gut geworden.

 Loslassen

Die Zeit zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag ist die Zeit der Rauhnächte. Manchmal beginnen sie mit der Wintersonnenwende und in einigen Gegenden erst mit der Heiligen Nacht. Um die Mondmonatsrechnung an das Sonnenjahr anzugleichen, wurden 11 Tage beziehungsweise 12 Nächte eingeschoben. Diese Tage sind außerhalb der Zeit. In alten Mythologien wurde daher angenommen, dass in ihnen die Gesetze der Natur außer Kraft gesetzt seien und die Grenzen zu anderen Welten fielen. Zur Mitte der Zwölfnächte, zu Silvester, bricht nach der Überlieferung die Wilde Jagd  auf. Der Zug am nächtlichen Himmel besteht aus den Seelen der Menschen, die vorzeitig oder eines unnatürliches Todes gestorben sind. Mit ohrenbetäubendem Lärm zieht er durch die Lüfte. Wenn liebliche Musik zu hören ist, gilt das als ein gutes Zeichen; ansonsten kündigt er Unheil an. Ich kann mich gut an meine Kindheit erinnern, als in den Ställen und im Haus geräuchert wurde. Dazu durfte keine Wäsche gewaschen werden, weil sich das wilde Heer in den gespannten Leinen verfangen konnte. Die Rauhnächte eigneten sich gut zum Befragen von Orakeln. Sicher stammt das Bleigießen an Silvester aus dieser Zeit. Mit unserem Silvesterfeuerwerk vertreiben wir die Geister. Lust, heuer einmal zu räuchern? Ob Sie räuchern werden, weiß ich nicht. Doch bitte ich Sie um Folgendes:


Nehmen Sie sich die Zeit nach Innen, auf Ihr Herz, zu lauschen. Welche Dinge, Ereignisse, Erinnerungen möchten Sie nicht in das neue Jahr mitnehmen? Loslassen schafft Platz für Neues. Wenn Sie selbständig sind, ist es ebenso an der Zeit, das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen. Welche Erfolge haben Sie gefeiert, was möchten Sie beibehalten und was ändern? 2016 beginnt ein neuer Kreislauf. Das Jahr hat wieder 12 Monate. Die Jahreszeiten Frühling, Sommer, Herbst und Winter werden sich abwechseln. Obwohl wir den Jahreskreislauf kennen, bin ich sicher, dass die einzelnen Monate andere Ereignisse bringen werden. Selbst die Natur hält  Überraschungen bereit. Der Apfelbaum im Garten, der heuer überreich blühte und im Herbst viele Früchte bescherte, wird wieder blühen. Ob nächstes Jahr die Ernte größer ausfallen wird, ist ungewiss. Aus diesem Grund gestalten Sie die Dinge, auf die Sie Einfluss haben. Haben Sie Ihre Ziele für 2016, die Ihnen Herz und Verstand nennen, klar? Und freuen Sie sich auf die kleinen Überraschungen, die in Ihr Leben finden.

Haben Sie den Mut, Dinge im neuen Jahr anders zu machen!

Ich wünsche Ihnen Zeit zum Genießen der staden Zeit und das beste Jahr Ihrer Träume für 2016!

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 Mit Herzensgrüßen von 

Angela Thormann